Yoga für Anfänger: Warum du es ausprobieren solltest – auch wenn du denkst, es ist nichts für dich

Wenn du an Yoga denkst, kommen dir vielleicht Bilder von schlangenartig verdrehten Körpern oder esoterisch wirkenden Menschen in endloser Meditation in den Sinn. Vielleicht hast du auch schon mal gehört: *„Yoga ist so entspannend!“* – und dich gefragt, ob das wirklich etwas für dich ist.

Die Wahrheit?

Yoga fuer anfaenger

 

Yoga ist viel mehr als nur eine Sportart oder spirituelle Praxis. 

Es ist ein Werkzeug für mehr Wohlbefinden – körperlich und mental. Und das Beste: Du musst nicht super flexibel sein, um damit anzufangen.

In diesem Artikel erfährst du, warum Yoga auch für dich interessant sein könnte – selbst wenn du bisher noch nie auf einer Matte standest.

1. Yoga ist kein Leistungssport – es geht um dich, nicht um Perfektion

„Ich bin nicht beweglich genug für Yoga!“
Das ist der häufigste Einwand – und gleichzeitig der größte Mythos. Yoga ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, die perfekte Pose zu erreichen, sondern darum, deinen Körper bewusst zu spüren und Schritt für Schritt mobiler zu werden.

- Jeder fängt klein an. Auch diejenigen, die heute mühelos in den Spagat gehen, hatten einmal einen Tag, an dem sie ihre Zehen nicht berühren konnten.
- Es gibt unendlich viele Variationen. Wenn eine Übung (Asana) nicht klappt, gibt es immer eine einfachere Alternative – mit Hilfsmitteln wie Blöcken oder Gurten.

„Ich habe keine Zeit!“
Du denkst, Yoga braucht stundenlange Sessions? Schon 10 Minuten am Tag können einen Unterschied machen. 
Suche dir einen Präventions-Yogakurs deiner Wahl aus und zum Ende des Kurses weißt du welche Übungen dir täglich gut tun.

2. Yoga hilft gegen Stress – und wer hat heute keinen Stress?

„Ich bin ständig gestresst – kann Yoga mir wirklich helfen?“

Ja! Yoga kombiniert Bewegung mit Atemübungen (Pranayama) und Entspannung. Das aktiviert den Parasympathikus – den Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist.

- Studien zeigen, dass Yoga den Cortisolspiegel (Stresshormon) senkt.
- Praktische Effekte: Du schläfst besser, bist geduldiger im Alltag und reagierst gelassener auf Herausforderungen.

„Ich kann nicht abschalten – mein Kopf rast ständig.“ 
Genau dafür ist Yoga ideal. Durch die Konzentration auf den Atem und die Bewegungen kommst du automatisch aus dem Grübelmodus raus. Es ist wie eine Mini-Auszeit fürs Gehirn.

3. Yoga stärkt den Körper – ohne dich zu überfordern*

„Ich will mich nicht verletzen oder überlasten.“
Im Gegensatz zu High-Impact-Sportarten wie Jogging oder CrossFit ist Yoga gelenkschonend und passt sich deinem Fitnesslevel an.

Vorteile für den Körper:
- Besserer Rücken: Viele Übungen stärken die Rumpfmuskulatur und lindern Verspannungen.
- Mehr Beweglichkeit: Du wirst alltägliche Bewegungen leichter ausführen können.
- Kräftigung ohne Geräte: Yoga nutzt das eigene Körpergewicht – perfekt für zu Hause.

„Ich bin unsportlich – ist Yoga trotzdem etwas für mich?“
Absolut! Es gibt sanfte Stile wie Yin Yoga oder Hatha Yoga für Anfänger und Wiedereinsteiger, die langsam und achtsam aufgebaut sind.

4. Yoga ist mehr als Sport – es verändert die Einstellung zum Leben

„Ich brauche keine Spiritualität – ich will nur Bewegung."
Kein Problem! Yoga kann komplett ohne Esoterik praktiziert werden. Viele Menschen nutzen es einfach als Workout.

Aber: Mit der Zeit wirst du vielleicht merken, dass es auch deine mentale Haltung beeinflusst.
- Du lernst, geduldiger mit dir zu sein.
- Du nimmst deine Gedanken und Gefühle bewusster wahr.
- Du entwickelst eine bessere Körperwahrnehmung.

Die Grenze zwischen körperlicher Arbeit und geistiger Haltung verschwimmt automatisch.

„Ich traue mich nicht in einen Kurs – alle werden mich anstarren!“
Die meisten Yogis erinnern sich noch gut an ihre ersten Stunden – niemand wird dich verurteilen! Mache Dir immer bewusst, dass Yoga dich zur Einkehr führt.
Und so sehen es auch die erfahrenen Yoginis und Yogis. Du hast eher Vorteile, wenn sie da sind, da DU sie anstarren kannst und wirst. :) 

Was benötige ich?
- Bequeme Kleidung
- Keine speziellen Schuhe – Yoga macht man barfuß!

Yoga ist wie ein Werkzeugkasten für mehr Wohlbefinden – du entscheidest, was du daraus mitnimmst. Ob du nur deinen Rücken oder dein Herz stärken, Stress abbauen oder einfach mal etwas Neues ausprobieren willst.

Namasté, das Licht in mir grüßt das Licht in dir. 🙏
George

 

 

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