Die zehnte Rauhnacht: Wie wir uns und unsere Liebsten wirklich segnen

Silvester hat diesen ganz eigenen Beigeschmack: Während draußen die Welt mit Böllern und Sekt den lauten Umbruch probt, fühlen wir uns im Inneren oft seltsam unruhig. Da mischt sich die Wehmut über das, was unwiederbringlich geht, mit einer nervösen Vorfreude auf das Unbekannte. Wir stehen an einer Schwelle, die sich nicht einfach wegfeiern lässt.

In der Tradition der Rauhnächte markiert die 10. Rauhnacht (die Nacht vom 30. auf den 31. Dezember) den Übergang in den Silvestertag. Sie steht für den Monat Oktober – jene Zeit, in der die Natur sich radikal zurückzieht und wir uns instinktiv nach Schutz und Geborgenheit sehnen. Ich lade dich ein, diesen Schwellenmoment heute Nacht nicht als bloße Party zu sehen, sondern als einen heiligen Raum für dich und deine Herzensmenschen.

Die neunte Rauhnacht: Beziehungen klären – Heilung für dich und dein Umfeld

Wir sind bereits tief in der zweiten Hälfte der Rauhnächte angekommen. Die Energie verändert sich spürbar: Nach der kraftvollen Manifestation der letzten Nacht wenden wir uns heute einem der wichtigsten, aber oft auch herausforderndsten Themen unseres Lebens zu – unseren Beziehungen.

Die 9. Rauhnacht (vom 29. auf den 30. Dezember) korrespondiert mit dem Monat September. Im September beginnt der Herbst. Die Natur zieht sich langsam zurück, die Blätter färben sich, und es ist die Zeit der Weinlese. Energetisch geht es im September um die Balance – wir feiern die Tag-und-Nacht-Gleiche. Es ist der perfekte Moment, um Inventur in unserem sozialen Gefüge zu machen: Was darf bleiben? Was darf geheilt werden? Und was müssen wir loslassen, um im Gleichgewicht zu bleiben?

Die achte Rauhnacht: Wandel und Manifestation

Die Reise durch die heiligen Nächte geht weiter. Nachdem wir in der letzten Nacht den Blick in die Zukunft gewagt und unsere Intuition befragt haben, treten wir nun in eine Phase der aktiven Gestaltung ein. Die 8. Rauhnacht (vom 28. auf den 29. Dezember) ist eine der kraftvollsten Nächte für dein kommendes Jahr.

Diese Nacht korrespondiert mit dem Monat August. Wenn wir an den August denken, spüren wir die Hitze des Spätsommers, die goldene Pracht der Getreidefelder und die absolute Fülle der Natur. Es ist die Zeit, in der die Ernte eingefahren wird. Energetisch gesehen ist die 8. Rauhnacht der Moment, in dem du entscheidest, welche Samen du säst, damit du im August 2026 eine reiche Ernte einfahren kannst.

Die siebte Rauhnacht: Dein Blick in die Zukunft

Wir lassen die schwere Energie des Loslassens hinter uns. Nachdem wir uns in der 6. Rauhnacht (dem Juni mit seiner kraftvollen Sommersonnenwende) von alten Blockaden befreit haben, ist heute der Tag, an dem wir das Fenster zur Zukunft weit aufstoßen.

Die 7. Rauhnacht (vom 27. auf den 28. Dezember) führt uns direkt in die Energie des Juli 2026. Es ist die Nacht der Vorahnung, der Intuition und des Hellwissens. Während draußen die winterliche Stille herrscht, werfen wir heute einen Anker der Intention in den Hochsommer des kommenden Jahres.

Die sechste Rauhnacht: Blockaden lösen 

Die Luft in dieser Nacht vom 26. auf den 27. Dezember fühlt sich anders an – klarer, kühler und irgendwie aufgeladen. Wir befinden uns in der 6. Rauhnacht, einem Wendepunkt unserer Reise durch die Zeit zwischen den Jahren. Nachdem wir uns gestern den Visionen des Mai gewidmet haben, geht es heute um die notwendige Vorarbeit: den energetischen Hausputz.

Diese Nacht steht in tiefer Resonanz mit dem Monat Juni. Der Juni ist die Zeit der Sommersonnenwende, in der das Licht seinen Zenit erreicht. Es ist der Monat der maximalen Sichtbarkeit und Reife. Doch um im Juni wirklich strahlen zu können, müssen wir heute das „Unkraut“ unserer Seele jäten – sowohl das selbst gezüchtete als auch das, was von außen ungefragt in unseren Garten geworfen wurde.

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